Tagesspiegel, Sonntag, 12.11.2017: Das kosmische Grauen

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Arkham Insider Axel
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#1 Tagesspiegel, Sonntag, 12.11.2017: Das kosmische Grauen

Beitrag von Arkham Insider Axel » 12.11.2017, 15:32

Moritz Honert hat im heutigen (12.11.) Sonntags-Tagesspiegel einen guten, lesenswerten Artikel zu den jüngsten Lovecraft-Veröffentlichungen geschrieben (Joshi, Klinger). Der Einstieg ist schön gewählt: "Es ist viel Unsinn geschrieben worden über Howard Phillips Lovecraft. Nicht zuletzt von ihm selbst […]"

Der Text wird auch in einigen Tagen online erhältlich sein.

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Hendrik
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Beitrag von Hendrik » 12.11.2017, 20:13

Arkham Insider Axel hat geschrieben:
12.11.2017, 15:32
Der Text wird auch in einigen Tagen online erhältlich sein.
Bist du dann so gut und stellst den hier online oder verlinkst den Artikel?
Baruk Khazâd! Khazâd ai-mênu!
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Dark_Pharaoh
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Beitrag von Dark_Pharaoh » 13.11.2017, 11:53

Findet sich jetzt auch auf Facebook & Twitter. Homepage heute Abend :)

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Beitrag von Nils » 13.11.2017, 14:10

Ein gut lesbarer Text, der einige relevante Informationen auflistet und Empathie zeigt, ohne in überschwängliches Lob zu verfallen.

Einzig der Verweis auf "Herbert West - Reanimator" als "mittelmäßig" ist zu ahnden. :)

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Case
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Beitrag von Case » 13.11.2017, 21:36

Nils hat geschrieben:
13.11.2017, 14:10
Einzig der Verweis auf "Herbert West - Reanimator" als "mittelmäßig" ist zu ahnden. :)
:evil: Veto! Das ist eine solide Geschichte und hat sogar einen (kleinen) Twist! Für Herbert!

Reanimated are People, too.
Chaotisch Neutral - Geschichten vom Rollenspieltisch | CthulhuWiki

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Beitrag von advocd » 13.11.2017, 23:03

...schneidig! Allein die Referenzen zu den Künstler*innen sind zwar tlw. bekannt aber wenn man es sieht... nice. Sogar wieder was neues gelernt, ich hab nicht gewusst das sich Tocotronic mit dem Mythos beschäftigt haben (Das böse Buch)

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Beitrag von Nils » 14.11.2017, 09:09

Case hat geschrieben:
13.11.2017, 21:36
Nils hat geschrieben:
13.11.2017, 14:10
Einzig der Verweis auf "Herbert West - Reanimator" als "mittelmäßig" ist zu ahnden. :)
:evil: Veto! Das ist eine solide Geschichte und hat sogar einen (kleinen) Twist! Für Herbert!

Reanimated are People, too.
Was ich ja sage! :D Absolute First-Class-Story.

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Beitrag von Kain » 21.11.2017, 23:22

Ich habe das eben bei Golkonda (FB) gesehen. Folgendes ist mir dabei aufgefallen bzw. habe ich dort kommentiert:

Positive Lovecraft-Besprechungen freuen mich zwar, aber zwei Dinge sind mir aufgefallen:

Joshi geht, zumindest im vorliegenden ersten Teil, gar nicht auf Lovecrafts Liebe zu Eiscreme ein. Wenn ich mich recht erinnere wird gerade einmal erwähnt, dass Lovecraft mit jemandem Eis essen war. Ohne dabei diese Vorliebe zu behandeln. Anders als bei Lyon Sprague de Camp, der darauf sehr ausführlich einging und zu dem Schluss kam, dass Lovecraft sich am liebsten nur von Eiscreme ernährt hätte.

Und Arkham basiert nicht auf Providence. Am wahrscheinlichsten war Salem das Vorbild. Nun kann man entgegnen, dass HPL nie offenbart hat und man anhand der geografischen Angaben in den Stories nicht hundertprozentig abgrenzen kann, welchem Vorbild Arkham zu Grunde liegt und es eben doch Providence ist. Relativ wenige Geschichten Lovecrafts spielen in Providence selbst. Dass die Stadt tatsächlich vorkommt mag noch nicht dagegen sprechen, dass Arkham Providence ist. Werfen wir aber einen Blick auf diese Geschichten, deren wichtigste wohl "Der Fall Charles Dexter Ward" ist: Am Ende, im Gegensatz zu vielen anderen Beispielen in Lovecrafts Werk, verliert das Böse. Es verliert nicht nur, es wird komplett ausgemerzt. Selbst Curwens Verbündete im Ausland werden vernichtet. In Lovecrafts über alles geliebter Heimatstadt darf das Böse nicht bestehen. Insofern kann Arkham niemals Providence sein. Vgl. dazu auch Marco Frenschkowskis Einleitung zu dieser Geschichte in "Chronik des Cthulhu-Mythos I" (Festa). Sehr erhellend und hat mich überhaupt erst auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.

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derTräumer
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Beitrag von derTräumer » 22.11.2017, 08:01

@Kain:
Kurz im Vorbeigehen zum Thema Arkham: In einem Brief an Derleth vom 6. November 1931 erklärt Lovecraft: „Vaguely, `Arkham` corresponds to Salem (though Salem has no college) […].“

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