Stealing Cthulhu

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Der Läuterer
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#11 Re: Stealing Cthulhu

Beitrag von Der Läuterer » 27.03.2016, 23:07

Ich denke, dass genau das die Crux ist. In der Welt von Lovecraft sollte auch eine Detektiv-Geschichte ihre Daseinsberechtigung haben, ebenso wie eine Liebesgeschichte.
Taxifahrer und Milchmann, Wahnsinniger und Krimineller; jeder sollte seine Nische bekommen.
Gerade dann, wenn nur noch der Lovecraft-Horror im Spiel stattfindet, wird der Mythos doch recht schnell zum Klischee. Meiner Erfahrung nach kommt es nämlich genau dann zum Monster-of-the-Week-Gefühl, wenn es immer nur der Mythos ist, der hinter allem Unheil steckt.
Ich empfinde es daher als viel interessanter und spannender, wenn eben nicht gleich zu Anfang des Abenteuers fest steht, dass alles gerade mal wieder mit einem Kult zu tun hat und man nur noch ergründen muss, welcher es diesmal ist, der sein Unwesen treibt.
Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

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Kezia
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Unnatürliches Wissen

Beitrag von Kezia » 28.03.2016, 10:33

Das ist ein guter und interessanter Punkt! Vielleicht sollte ich da unterscheiden: beim Lesen sind mir Einzelschicksale absolut egal, beim Spielen geht das nicht so einfach: 1. wegen den Spielern und auch 2. wegen der Abwechslung.
Ich empfinde es daher als viel interessanter und spannender, wenn eben nicht gleich zu Anfang des Abenteuers fest steht, dass alles gerade mal wieder mit einem Kult zu tun hat und man nur noch ergründen muss, welcher es diesmal ist, der sein Unwesen treibt.
Nun das wäre auch sehr plump und das sollte man auch mit "Stealing Cthulhu" anders hinbekommen können.

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