Frostys Rollenspiel Rezensionen

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Frostgeneral
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#1 Hexxen 1733

Beitrag von Frostgeneral » 16.02.2018, 17:59

Hallo Freunde,

ich würde hier gerne noch ein Rollenspiel vorstellen,
welches eure Aufmerksamkeit verdient hat, wenn noch nicht angesehen

Hexxen 1733 spielt in einem zerstörten Europa,
die Höllentore sind offen und Dämonen vernichten nach und nach Regionen
Rom wurde überfallen und der alte Papst ermordet, über 20 Jahre saß Satan im Vatikan.

Düster
ich denke Lovecraft hätte seinen Spaß an dem Setting
Das Würfelsystem ist sehr kampflastig, mir fehlt die GS aus Cthulhu, aber nichts desto trotz:
es sei euch empfohlen


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Beitrag von Frostgeneral » 06.03.2018, 18:13

Interview mit Mirko Bader
der hat auch für Cthulhu geschrieben,
uA die Lovecraft Country Reihe und Gangster


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Crimsonking
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Beitrag von Crimsonking » 22.03.2018, 09:02

Find ich super interesant! Hab auch beim Krautpfunding mitgemacht!

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Beitrag von Frostgeneral » 09.11.2018, 17:42

Hallo Freunde,

Ich habe mir mal die neue Terror Germanicus angesehen
Hier meine Rezi mit gemischten Gefühlen



Lg Frosty

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Beitrag von Frostgeneral » 06.02.2019, 17:26

Hallo Freunde,

hier meine subjektive Rezi zu dem "Quellenband"
Hab ich nicht mitbekommen, dass es ein Abenteuerband ist? Ich war immer überzeugt, dass wird ein Quellenband




Schaut mal rein und sagt mir bitte eure Meinung

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Case
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Beitrag von Case » 06.02.2019, 20:39

Vielen Dank für die ausführliche Besprechung, wenngleich dein Fazit ja gemischt ausfällt. Da ein Großteil des Quellenteils dieses Abenteuerbandes aus meiner Feder stammt (und witziger weise nicht erwähnt wird), ist das natürlich (für mich) sehr spannend zu verfolgen. Wenn man bedenkt, dass in so einem Band eine Menge Arbeit steckt, ist das Gesamtergebnis so wie du es ja ganz treffend beschreibst, an einigen Stellen etwas irritierend bis hin ernüchternd.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen kann man glaube ich sagen, dass bei Pegasus (mindestens bei diesem Band) ein/e Autor/in in dem Entstehungsprozess nicht von Anfang bis Ende eingebunden ist. So entsteht die Bebilderung bspw. erst sehr spät und man hat als Autor/in dort zumeist keinen Einfluss mehr. Um es konkret zu machen: Ob die Bildauswahl auf S. 15 oder S. 21 (oder sogar das Cover) so hätte stattfinden müssen stelle ich mal in Frage. Und natürlich wird das Grobkonzept eines solchen Bandes durch die Redaktion festgelegt, z. B. was Inhalt und Aufteilung der Quellen- und Abenteuerteile angeht. D. h. ein/e Autor/in geht mit einem bereits festgelegten Zeichenlimit ins Rennen, was möglicherweise noch nachgeschärft wird, aber prinzipiell die von dir besprochene Aufteilung aufweist.

Daneben - man ahnt es vielleicht - haben die Arbeiten an solchen Bänden ja auch immer eine gewisse Eigendynamik. Mal sind die Ziele klar formuliert, mal gibt es Spielraum, mal gibt es Deutungsschwierigkeiten. Ich denke, deine Bewertung trifft es da ganz passend.

Ich jedenfalls blicke mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Band. Zum einen, weil er (im Quellenteil) nicht das aus dem Thema gemacht hat, was man hätte machen können. Zum anderen, weil ich bspw. JaneDoe als Autorin kennen lernen konnte und es ohne die Apokalypsen vermutlich keinen Startschuss (für mich) zu FHTAGN gegeben hätte.
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Beitrag von Frostgeneral » 07.02.2019, 10:09

danke auch für deinen Einblick hinter die Kulissen.
Was in dem großen Team von damals vorgefallen ist, war mir bisher nie so ganz klar,
ich habe nur mitbekommen, dass viele Redakteure Pegasus aus Gründen den Rücken gekehrt haben und sich dann hier her zurück zogen.

Ich höre dir auch gerne mal zu, wenn du Berichten magst, einfach damit die Einordnung für mich leichter wird.
Zu Fhtagn kann ich beizeiten gerne auch mal eine Rezi anfertigen,
ich blute nicht euklidische Würfel, wenn ihr mich anschneidet, daher lese ich auch gerne full-fanmade.

Tja, ich hätte den Band selbst gerne besser bewertet, mit der Ankündigung aber (oder eben meinem Eindruck einer Ankündigung) ging das nicht

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Beitrag von Case » 07.02.2019, 10:30

Da ich nicht mehr für P schreibe/lektoriere, wäre so eine Retrospektive eher schwierig. Da widme ich mich lieber der Arbeit des FHTAGN Teams und berichte gerne hier von der Zusammenarbeit, dem Motto/der Idee dahinter oder einfach aus dem „Alltag“ mit einer Gruppe von Leuten ein vollwertiges Rollenspielsystem zu erschaffen.
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Beitrag von JaneDoe » 07.02.2019, 10:44

Ich habe ja drüben schon im Pegasus-Forum einen Kommentar hinterlassen. U.a. dass mir Volkers Quellenteil eigentlich sehr gut gefällt.

Was Case zum Thema "hinter den Kulissen" schreibt: so ist das. Anders, als man sich das "draussen" vielleicht vorstellt. Und es ist auch von Band zu Band sehr unterschiedlich, wie es läuft. Ich bin z.B. zu den Apokalypsen erst später als die anderen dazugestoßen und musste dann anhand der Vorgaben schnell eine Idee entwickeln und ausarbeiten. In der Regel hat man so ca. 8-9 Monate Zeit um seinen Beitrag zu schreiben. Aber der überwiegende Teil der Leute macht das ja nebenher.
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Beitrag von Judge Gill » 10.02.2019, 12:14

Hallo zusammen,
weil es so unklar erscheint:

Wäre "Apoklypsen" ein "Quellenband" würde das auf dem Cover stehen. Stattdessen hat das Buch einen zielgerichteten Quellenteil und 5 Abenteuer. So beschreibt es auch der Backcovertext. Sollte daher eigentlich kein Raum für Missverständnisse bestehen.

Vor ein paar Jahren haben ein paar Leute das CTHULHU-Team verlassen und sich dann mehrheitlich der dLG gewidmet. Unter den Leuten ar 1 Redakteur (nicht "mehrere Redakteure").
Das war aber keine Sensaton, sondern ein recht normaler Prozess, der sich in den letzten 20 Jahren immer mal wiederholt hat (Verjüngung des Teams"). Leute möchten was anderes machen, andere möchten das machen, was diese Leute bisher gemacht haben. Die leeren Plätze haben neue Autoren eingenommen (bzw. ein neuer Redakteur). Das ist Business as usual.

Autoren von Quellentexten werden nie namentlich genannt (aber natürlich im Impressum).

Bebilderung passiert immer selbständig nach Fertigstellung der Texte (mindestens nach Lektorat, evtl. erst nach Korrektorat). Ebenso wie Handouterstellung und Kartenzeichnung (normalerweise basierend auf Autorenskizzen). Niemand außer dem Reakteur ist normalerweise von Anfang bis Ende eingebunden.

So war es die letzten 20 Jahren; ich erwarte, dass es in den nächsten ebenso sein wird, weil es ein bewährtes System ist.

Viele Grüße
Judge Gill

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