The Sinking City

Tentakel aus Bits und Bytes
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#51 Re: The Sinking City

Beitrag von NerdFlyer » 26.06.2019, 16:06

Die Gamestar hat ein schönes Video zum Spielsystem veröffentlicht.



Bei IGN ist auch schon eine Review erschienen die ziemlich wohlwollend ist und zu einem guten Fazit kommt.



Bei teilnehmenden Händler gibt es noch ein Kleines P&P Goodie dazu: Publisher Big Ben hat sich mit Pegasus zusammengetan.
Wenn ich die Pressemitteilung richtig verstehe muss man wohl einfach beim Kauf des Spiels den Händler ansprechen.

http://www.bigben-interactive.de/the-si ... us-spiele/

Ich bin jetzt tatsächlich schon neugierig darauf und werde es mir wohl holen.


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Christopher
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Beitrag von Christopher » 28.06.2019, 09:37

Was ist denn aus der "physischen" Day One Edition geworden? Ich hatte die vorbestellt und jetzt macht es den Eindruck,
sie würde gar nicht erscheinen? Gibt es wieder nur reine Downloads für PC?

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Beitrag von Christopher » 29.06.2019, 00:02

Amazon hat keine Lieferung erhalten. Ich habe meine Version jetzt bei Mediamarkt geholt. Bin jetzt auch in der Stadt unterwegs :-)

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Beitrag von NerdFlyer » 01.07.2019, 11:39

Hab bei meinem Müller am Samstag noch eine physische Day One Edition bekommen.

Zur P&P Beigabe:
Weder Gamestop noch Müller wussten etwas davon.
Im Müller hat der Kollege in der Mediaabteilung auch mal genauer recherchiert konnte aber auch nur sagen, dass nichts weiter bekannt ist.

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Beitrag von Christopher » 01.07.2019, 14:18

Die beigelegte Karte in der Day Edition war auch enttäuschend. Lediglich ein gefaltetes Poster und nicht wirklich nützlich, da nicht
alle Straßenamen auf der Karte abgebildet sind.

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Beitrag von Error404 » 01.07.2019, 20:34

Hm.
Danke erstmal an @Case für das Tagebuch. Sagt mir persönlich mehr zu als die ewig gleichen Video-Tests.

Mich  interessiert das Spiel immer weniger. Anfangs war ich super euphorisch über die Ankündigung und mit jeder folgenden Info zum Spiel wurde die Ernüchterung größer und größer. Das wird für mich wohl so ein Steam-Sale-Kandidat...wenn es dann mal für Steam kommt.
Eigentlich will ich es mögen aber die bisherigen Erfahrungen anderer Leute + Dinge wie Open World, Crafting , und die "Call of Cthulhu - The Game" - Enttäuschung vermiesen es mir ziemlich.

Es kann doch wirklich nicht so schwierig sein ein gutes Lovecraft-Spiel zu entwickeln. Dark Corners of the Earth ist mittlerweile 14 Jahre alt, ab der Hälfte schlecht und trotzdem mMn. immer noch die Referenz in Sachen Lovecraft und Videospiele. 

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Beitrag von Case » 01.07.2019, 20:54

Ich denke, man wollte zu viel.

Wenn man Open World will, dann muss diese Welt auch interessant sein und einen belohnen, sich umzuschauen. Das tut es nicht wirklich - es gibt keine Schätze oder Geheimnisse (jedenfalls habe ich noch keine gesehen). Da ist Tomb Raider und Uncharted meilenweit vorn (auch wenn das keine klassischen Open World Spiele sind). Beide Titel vermitteln einem jedoch Immersion, weil man sich "natürlich" bewegen kann. Wenn springen nicht eingebaut ist, fühlt es sich ziemlich bescheuert an.

The Last of Us hatte Survial Horror, wie auch die frühen Teile von Silent Hill. Die waren gruselig! Und dort waren die Kämpfe auch nicht so nervig. Hier geht man zu einem Tatort und kann sicher sein, dass dort Monster spawnen. Und dabei ist das ja eigentlich der investigative Teil des Spiels! Da muss man keine oder mindestens nicht immer Monster um sich herum haben.

Und die Hinweissuche ist ein reines Wimmelbildspiel: wo leuchtet der Punkt auf? Da muss man hin und X drücken. Das ist langweilig, weil es schlicht zu banal ist. Und das Zusammensetzen der Ereignisse ist ebenfalls künstlich dämlich: Erst den Tatort untersuchen, dann findet man alle Erinnerungsfetzen, die wiederum eine kurze Sequenz abspielen. Danach muss man die alle in der richtigen Reihenfolge anklicken - und hört sie noch einmal.

Dabei ist wie gesagt die Grundidee prima und die Geschichten sind toll geschrieben! Aber der Rest passt nicht ganz dazu.
Chaotisch Neutral - Geschichten vom Rollenspieltisch | CthulhuWiki

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Beitrag von Christopher » 01.07.2019, 22:13

Wenn man sich erst Mal drauf einlässt, macht es Spaß. Mir gefällt es mittlerweile ziemlich gut. Das Deduzieren macht aber bei
den Holmes-Spielen mehr Sinn. (Sherlock Holmes hat zudem alle Archive in einem Raum, kein so vieles Rumgerenne...).

Shadow of The Comet und Prisoner of Ice, Darkness Within I und II fand ich allesamt
stimmungsvoller in der Lovecraftumsetzung als Dark Corners of the Earth.

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Beitrag von Lexx » 02.07.2019, 08:00

Also ich habe auch jetzt ne Weile gespielt. Was gleich von Anfang an auffält, dass einem der Mythos mit voller Wucht mit seinem Hintern ins Gesicht springt und recht präsent ist. Was die Stimmung etwas surreal macht, sind die Leute und der Hauptcharakter, die das teilweise einfach sehr schnell hinnehmen und akzeptieren. Die Monster? Ja die waren plötzlich da. Das die Stadt versinkt? Kann man nix machen. Die Visionen der Leute? Schlimm, oder?
Das vermittelt ein wenig so den Anschein der hilflosigkeit und der Resignation. Ich würde mich nicht wundern wenn zum Schluss herauskommt, dass die Stadt nur das Innenleben des Charakters darstellen soll, der langsam in den Wahnsinn abdriftet. Würde zum sinken der Stadt passen.
Ich finde das ganze Spiel, zusammen mit dem RPG-Beilageheft, wenn mal das Glück hatte eines zu ergattern (ich hatte es nicht), eine schöne Settingergänzung zum Apokalypseband. Die Apokalypse hat hier bereits stattgefunden, nur hats keiner so richtig mitbekommen oder versucht es zu ignorieren.
Wem die recht sinnfreie Karte in der Box (keine Straßennamen) stört oder wer noch Material für das RPG braucht, ich habe mir mal die Mühe gemacht ne Karte zu erstellen die keine Label hat und alle Straßennamen aufweist.
https://www.dropbox.com/s/979b2rhe6p03a ... l.jpg?dl=0
Zuletzt geändert von Lexx am 08.07.2019, 11:14, insgesamt 4-mal geändert.

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