Joseph Sheridan Le Fanu

Das Grauen auf Papier | Wiki
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Nils
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#1 Joseph Sheridan Le Fanu

Beitrag von Nils » 02.12.2018, 11:42

Gelesen von "Imperator Palpatine" Ian McDiarmid

https://www.bbc.co.uk/programmes/b009zf ... 98Rlp4nml0

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Beitrag von Nils » 31.01.2019, 19:21


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Beitrag von Nils » 06.09.2019, 08:32

Da kommt was Neues von der Swan River Press aus Dublin

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Beitrag von derTräumer » 06.09.2019, 22:41

Klasse, da muss ich dann unbedingt wieder bestellen.

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Beitrag von Nils » 07.09.2019, 08:38

Ich muss auch mal wieder Budget frei machen dafür, die haben auch in den letzten 6-9 Monaten einige spannende Bücher veröffentlicht. 

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Beitrag von derTräumer » 27.09.2019, 21:18

Ich lese gerade Suhrkamps Ausgabe von "Maler Schalken".

Die titelgebende Geschichte ist ziemlich umständlich und das Ende etwas bemüht.
"Die Gespensterhand" ist eine gute Geschichte, doch ist Sie nur ein Fragment, bzw zwei Fragmente und verliert dann etwas an Kraft.
Und dann geht es richtig los: "Der Häscher" ist eine wirklich gute Geschichte über Wahn und Rachegeister.
"Bericht über die seltsamen Vorfälle in der Aungier Street" ist eine wundervolle Geisterhausgeschichte.

Zur Zeit lese ich "Grüner Thee", dann folgt "Der Traum des Trunkenbolds".

Ich bin zwar noch nicht durch, kann aber bereits zwei Feststellungen machen: Le Fanu ist einer der wohl wichtigsten Vertreter der Geistergeschichte. Er schreibt meisterhaft, auch wenn seine Enden meistens "overwritten" sind. Der andere Punkt ist sein wunderbarer Humor. Sogar in diesen Schauergeschichten baut er immer wieder kleine ironische Funken ein, die der viktorianischen Gesellschaft den Spiegel vorhält.

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Beitrag von derTräumer » 10.10.2019, 20:26

So, durch. Hier mal kurz meine Gedanken zu den letzten beiden Geschichten:

Grüner Thee - wirklich gut! Wirklich, wirklich gut! Bisher seine stärkste Geschichte.Es geht um zu viel Tee und einen Dämonen-Affen, klingt komisch, ist aber eine der stärksten Geschichten, die ich in den letzten Monaten gelesen habe.

Der Traum des Trunkenbolds - ein heruntergekommener Trinker bekommt eine zweite Chance, die er nicht zu nutzen weiß. Eine schöne und kurzweilige Geschichte, doch, sie kommt im Buch nach Grüner Thee. Wäre sie davor gekommen, hätte sie wohl besser dagestanden, aber nach dieser tollen Geschichte verblasst diese sehr gute leider etwas.

Ich bleibe dabei: Le Fanu ist wunderbar. Jeder sollte zumindest etwas von ihm gelesen haben. Ich werde mich nun noch weiter in diesen Autor stürzen.

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Beitrag von Nils » 10.10.2019, 22:31

Ich habe auch vorrangig "Green Tea" und "The Watcher" als brillante Geistergeschichten in Erinnerung. Diese Idee mit den Schritten hinter der Mauer in letzterer Geschichte ist klasse. Ich muss allerdings sagen, dass ich bei "Schalken the Painter" damals zu einem positiveren Urteil kam als du. Die anderen Stories hingegen sind irgendwie nicht so recht hängen geblieben. Ich muss die komplette Sammlung wohl einfach nochmals lesen. 

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Beitrag von derTräumer » 10.10.2019, 23:18

Ja, ich empfand Schalken halt als ziemlich holperig und dieses Ende nach dem Ende macht die Geschichte auch nicht besser für mich.

Ich hab hier noch den Suhrkamp-Band "Die besessene Baronette" liegen, der kommt jetzt auf den Nachttisch.

Nächsten Monat wird dann nochmal geshopt... da sind ein paar Bücher zu Le Fanu, die ich unbedingt haben will... nicht zuletzt "The House by the Churchyard"...

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