Neuerscheinungen

Das Grauen auf Papier | Wiki
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Ginster
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#11 Re: Neuerscheinungen

Beitrag von Ginster » 27.03.2016, 20:20

Das klingt sehr interessant, das werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

Deutsch-Only-Leser sollten den Golkonda Verlag im Auge behalten, der (voraussichtlich) dieses Jahr den ersten Teil der Joshi-Biographie "I am Providence" auf Deutsch herausbringen wird.

S. T. Joshi
H. P. Lovecraft − Leben und Werk
(I am Providence: The Life und Times of H. P. Lovecraft)
http://golkonda-verlag.de/cms/front_con ... ?idart=625

Ich weiß allerdings nicht, warum die zwei Bände es auf doppelt so viele Seiten schaffen, wie das Original, weiß das jemand? Enthalten die Bände mehr als nur die Übersetzung?

Edit: hab gerade erst gesehen, dass es oben schon erwähnt wurde, sorry. Die abschließende Frage bleibt aber aktuell.

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Nils
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Unnatürliches Wissen

Beitrag von Nils » 28.03.2016, 20:45

Es steht ja "ca. 1000 Seiten" jeweils, kann also auch weniger sein. Ich habe die englische Ausgabe des Buches nicht, aber beim großen A sind 1200 Seiten angegeben. Hätte man also 800 Seiten mehr nach dieser Rechnung. Deutsche Übersetzungen sind eigentlich immer etwas länger als englische Vorlagen, je nach Übersetzung, aber tendenziell sind sie länger. Dazu kommen Unterschiede in der Schriftgröße.

Da könnten 800 Seiten mehr bei solchem Volumen gar nicht unrealistisch sein. Und falls noch spezieller Content dazu kommt, wie Illustrationen, Bibliographie, Vorwort oder sonst was, dann sowieso. Steht jetzt nichts dabei, aber wäre ja möglich.

Ganz so unrealistisch stellt sich mir das aktuell jedenfalls nicht dar.

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Ginster
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Beitrag von Ginster » 29.03.2016, 08:05

Aus den von Dir genannten Gründen hätten mich ein paar hundert Seiten nicht gewundert, so kam es mir aber doch aber sehr viel vor. Aber ich habe da auch keine Erfahrungswerte. Hätte ja sein können, dass man da noch zusätzliche Ergänzungen reingepackt hat.

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Unnatürliches Wissen

Beitrag von Nils » 29.03.2016, 11:42

Bisher ist nichts bekannt. Ich habe vor einiger Zeit mit dem Übersetzer korrespondiert, der sagte mir aber auch nichts derartiges.

Lassen wir uns überraschen, würde ich sagen. Allzu lang sollte es nicht mehr dauern.

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Unnatürliches Wissen

Beitrag von Nils » 31.03.2016, 21:31

Sex und Perversion im Cthulhu-Mythos


Ein intimer Blick auf H. P. Lovecraft und sein literarisches Erbe

Glitschige Lust im Cthulhu-Mythos: Ist ein Tentakel wirklich nur ein Tentakel?

Wie seltsam war H. P. Lovecrafts Beziehung zu seiner Ehefrau tatsächlich? Verdrängte der angeblich asexuelle Autor jegliche Lust in sein unheimliches Werk? Jedenfalls scheute er sich nicht, echte Perversionen zu schildern – die Schwängerung einer Frau durch Yog-Sothoth in ›Das Grauen von Dunwich‹ oder die Paarung von Menschen mit seltsamen Meereskreaturen sind nur zwei Beispiele dafür.
Oder war Lovecraft ein heimlicher Homosexueller? Offenbart sich mehr in der Erzählung ›Das Ding auf der Schwelle‹, in der Edward Pickman Derby mit seiner Frau Asenath schläft, in deren Körper jedoch der dämonische Geist ihres verstorbenen Vaters steckt?
Nach der Analyse von Lovecrafts Leben und Werk geht Bobby Derie auf die weitere Entwicklung des Cthulhu-Mythos ein. Auch 80 Jahre nach dem Tod des Meisters wird Lovecrafts bizarre Cthulhu-Erotik immer noch fortgeführt – von Schriftstellern, die den Sex viel drastischer schildern, als Lovecraft es sich jemals getraut hätte.*

Die bisher informativste Studie zu diesem heiklen Thema.

U.a. werden Werke behandelt von Robert E. Howard, Clark Ashton Smith, Robert Bloch, Ramsey Campbell, Brian McNaughton, W. H. Pugmire, Caitlín R. Kiernan, Alan Moore und Edward Lee.

http://www.festa-verlag.de/sex-und-perv ... ythos.html


Sigmund freut sich...

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Septic
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Beitrag von Septic » 01.04.2016, 00:39

Oh nein.
Und ich dachte, mit der Cthulhu-Dating-Simulation sei bereits der Gipfel des Unsinns erreicht.

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Beitrag von Case » 01.04.2016, 07:01

Septic hat geschrieben:Und ich dachte, mit der Cthulhu-Dating-Simulation sei bereits der Gipfel des Unsinns erreicht.
Dann kennst du den "Besudler auf der Schwelle" noch nicht, oder? Habe ich zum Geburtstag bekommen. Derjenige, der es mir schenkte, hatte das Exemplar vorher gelesen, mir die Geschichte ansatzweise und mit andeutungshaften Warnungen erzählt. Dann hat es meine Frau gelesen, die Geschichte erneut erzählt und mir von der Lektüre nachvollziehbar abgeraten ... jetzt müsste ich es eigentlich sofort verkaufen oder aus Protest erst recht lesen. :cthulhu:
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Beitrag von Blackdiablo » 01.04.2016, 08:13

Aus meiner Warte klang das immer so gewollt reißerisch und plakativ, dass es für mich nicht mal einen Blick wert war.
"Nicht einmal der Tod kann dich vor mir retten."

- Diablo 2

-------

"Hey, das klingt wahnsinnig interessant! Warum schreibst du nicht einen Artikel im ..."

Cthulhuwiki :tooloo:

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Beitrag von Septic » 01.04.2016, 08:43

Ich hab nach einer Seite des "Besudlers auf der Schwelle" das PDF geschlossen und zur Beruhigung ein paar Calamares gegessen, äh, geopfert. ;)

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Beitrag von Ginster » 01.04.2016, 15:47

Nils hat geschrieben: Glitschige Lust im Cthulhu-Mythos: Ist ein Tentakel wirklich nur ein Tentakel?
Ich finde das Thema ja durchaus nicht uninteressant und darüber kann man sich schon mal unterhalten, solche Formulierungen lassen mich allerdings ratlos zurück oder schrecken mich sogar ab. Klingt wie eine Artikelüberschrift der Huffington Post.

Übrigens frage ich mich immer, ob solche "Studien" nicht mehr über die Verfasser aussagen als über das eigentliche Objekt.

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