Beiträge von Leuchtender Trapezoeder

    Sehr gerne und ich freue mich, dass du an mich gedacht hast! :)


    Ich bin tatsächlich in letzter Zeit sehr inspiriert (wie vor bestimmt 15 Jahren nicht mehr) und habe einige Sachen geschrieben oder angefangen zu schreiben - andere Ideen warten noch mehr oder weniger unausgereift in meinem Notizbuch auf eine Verschriftlichung...


    Bei einem Autorenzirkel-Discord-Treffen bin ich auf jeden Fall dabei. :)

    Das schönste Artwork am Festa-Sammelband befindet sich eigentlich auf dem Schuber und den Buchumschlägen selbst. Das Artwork in den Büchern ist nett, aber bezieht sich nicht auf bestimmte Geschichten, also da sind keine Illustrationen zu bestimmten Szenen oder Wesen in Geschichten. Es ist eher so, dass wenn mal ein bisschen Platz auf der letzten Seite einer Erzählung übrig geblieben ist, da mal ein Schädel oder ein schreiender Mund oder ein Arm mit Tentakeln oder ein Waldweg eingestreut wurden, ohne dass das unbedingt ein Bezug zur Geschichte hat. Die Abbildungen wiederholen sich auch über die Bänder hinweg. Wenn du dich auf der Festa-Verlagsseite zum Schuber durch die Bilder durchklickst, siehst du auf den letzten drei Bilder aufgeschlagene Bücher mit ein paar Beispielillustrationen.


    Also wegen dem Artwork in den Büchern drin würde ich den Schuber nicht kaufen, aber außen macht der Schuber vom Artwork schon etwas her und die Bücher fühlen sich durch die Festa-typische Lederoptik haptisch sehr gut an. :)

    Hallo Logge, willkommen hier! :)


    Ich habe beide Ausgaben im Regal (den Festa-Schuber und die zwei Bänder "H. P. Lovecraft. Das Werk" von Fischer Tor, aus deren Geschichten sich die Tor-Ebook-Gesamtausgabe ja zusammensetzt) und kann dir folgendes sagen:


    Die Gesamtausgabe vom Festa-Verlag ist vollständiger, da sie auch die Kollaborationen von H. P. Lovecraft mit anderen Autoren enthält.


    Die Gesamtausgabe vom Tor-Verlag weist die neuere Übersetzung auf, wobei sie auch mehr Wert darauf legt, näher am Original zu sein. Das betrifft auch dimensionale Angaben: Der Festa-Verlag benutzt metrische Einheiten und der Tor-Verlag imperiale Einheiten (da Lovecraft diese ja auch nutzte).


    Das hat mich persönlich in der Tor-Ausgabe gestört, weil ich die ständig online oder im Kopf umwandeln musste, um mir etwas vorzustellen, und das meinen Lesefluss gehemmt hat. In den Übersetzungen von Festa sind die in metrischen Maßeinheiten umgewandelt, was ich angenehmer finde. Das Problem betrifft aber so richtig eigentlich nur die wissenschaftlichere Geschichte "Berge des Wahnsinns", wo am laufenden Band dimensionale Angaben gemacht werden. Bei den anderen Geschichten kommt, wenn überhaupt, nur ein oder zwei mal eine dimensionale Angabe vor.


    Ansonsten sind die Übersetzungen vom Tor-Verlag und Festa-Verlag beide sehr gut. Ich habe auch schon mal stellenweise Abschnitte der Übersetzungen miteinander und mit dem Originaltext verglichen und die geben sich nicht viel - aber wie gesagt versucht die Tor-Übersetzung insgesamt näher am Original zu sein. Wenn ich daher Stellen zitiere, z.B. für die CthulhuWiki-Artikel, nehme ich meistens die Übersetzung von Tor (und wandle gegebenenfalls Einheiten um ;) ).


    Ich persönlich würde zur Festa-Ausgabe greifen, weil sie quantitativ betrachtet mehr eine Gesamtausgabe ist als die Tor-Ausgabe. Falls du dich aber für die Tor-Ausgabe entscheidest, solltest du nachher unbedingt ein paar Kollaborationsgeschichten von Lovecraft nachholen. Nicht alle sind toll, aber es gibt ein paar sehr spannende, die man meiner Meinung nach gelesen haben muss. :)

    Ich bin mir nicht sicher, ob ihr damit meintet, dass vorhin "Green Meadow, The" verlinkt wurde, aber "The Green Meadow" nicht - jedenfalls habe ich das gerade behoben. Die "The XYZ"-Synonyme wurden beim ersten Ändern der Wiki-Artikel nicht angenommen, weil die Software intern wohl zuerst dachte: "Hä? Synonym The XYZ? Aber der Eintrag heißt doch schon so", das Synonym verwarf, dann aber der Titel zu "XYZ, The" geändert wurde. Jetzt bin ich alle betreffenden Kurzgeschichten wieder durchgegangen und habe das Synonym "The XYZ" wieder eingetragen und diesmal hat die Software es angenommen, wie ihr seht. :)

    Über diese Lösungsmöglichkeit habe ich auch mal nachgedacht, aber wieder verworfen, weil ich mir das Ergebnis unästhetisch vorgestellt habe. Ich könnte es aber mal in den nächsten Tagen an einer Hand voll Kurzgeschichten-Einträgen ausprobieren und schauen, wie es wirkt bzw. Vergleich-Screenshots dazu machen und hier posten.


    Falls VieCode ansonsten offen für Feature-Vorschläge ist, wäre ja das Programmieren vom Ignorieren bestimmter Anfangswörter beim Sortieren eigentlich nicht aufwändig. :)

    Blitzlicht an alle Wiki-Leser und -Schreiberlinge: Findet ihr die aktuelle alphabetische Sortierung in der Literaturkategorie (siehe insbesondere aktuell Kurzgeschichten) in Ordnung oder stört euch auch, dass die ganzen Geschichten, die mit "The" anfangen, unter T einsortiert werden?


    Ich persönlich fände es schöner, wenn man das "The" bei der Sortierung ignorieren könnte, sodass z.B. "The White Ship" unter W einsortiert würde.


    Case Ist es möglich, bei VieCode die Programmierung eines solchen Features anzuregen? Es sah für mich nach einer schnellen Suche nämlich nicht so aus, als existiere dieses Feature schon.

    Dem klassischen Zirkel entstammt ja bspw. kein einziger Roman…

    Die längeren Geschichten von Lovecraft, also "An den Bergen des Wahnsinns" oder "Der Fall Charles Dexter Ward", kann man doch zu den (Kurz-)Romanen zählen, oder? Ich hatte jedenfalls geplant, die Artikel für die beiden Geschichten dorthin zu verorten.


    Aus meiner Sicht können wir den Autorenkreis breit erweitern und von mir aus auch die modernen Autoren hinzubeziehen. Ich selbst habe für mich zunächst die Priorität auf Lovecraft gesetzt, weil wir hier ja bei der deutschen Lovecraft Gesellschaft sind und ich daher zuerst seine ganzen Geschichten ins Wiki einpflegen wollte, bevor ich mich anderen Autoren widme. :)


    Meiner Meinung nach kannst du sehr gerne Verweise (oder gar eigenständige Artikel) zu den Werken neuerer Zeit ins Wiki hinzufügen wie die von dir angesprochene Harrison-Peel-Reihe.

    Das klingt gut, danke, ich hatte die Miskatonic Universität bisher nicht im Blick gehabt. Ich werde, wenn ich wieder Zeit habe (eigentlich erst am Wochenende, aber vielleicht brauche ich zwischendurch etwas zum Prokrastinieren ;) ) die entsprechenden Links hinzufügen.


    Übrigens: Falls du (oder allgemein jemand hier) noch mehr Verbesserungsideen hast oder sogar selbst Artikel hinzufügen möchtest, freue ich mich sehr über Verstärkung im Wiki. :)

    Ein seltsamer Anwalt war das Problem, ich zitiere Frank Festa:

    Diskussion zum Artikel Lovecrafter Online – 083 – Iä, alles Gute zum Geburtstag, Herr Lovecraft!:

    Zitat
    Howard Phillips Lovecraft, der Namensgeber der Deutschen Lovecraft Gesellschaft, ist heute vor 131 Jahren geboren worden. Zugleich feierte die Deutsche Lovecraft Gesellschaft vor wenigen Tagen ihren siebten Geburtstag und durfte sich über ein besonders schönes Geschenk freuen: dem Knacken der 300-Mitglieder-Marke.

    Hast du schon Clark Ashton Smiths Werke gelesen? Beim Festa-Verlag gibt es seine gesammelten Werke sowie ein Buch mit ausgewählten Werken. Ich persönlich habe schon Band 1 der gesammelten Werke, Die Stadt der singenden Flamme, gelesen und finde den sehr empfehlenswert. Smith hat einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil und kann auch sehr gruselig schreiben. Band 1 besteht zur Hälfte aus dem Hyperborea-Zyklus, den Lovecraft ja seinerseits in einigen Geschichten referenziert (z.B. Tsathoggua). Die machen auch einen großen Teil des neueren Buchs mit den ausgewählten Geschichten aus. Die andere Hälfte sind gemischte Kurzgeschichten. Ein bisschen Science Fiction ist auch dabei.

    Für mich ist ganz klar das allerbeste und tollste Spiel das Arkham Horror LCG (wohlgemerkt das Kartenspiel, nicht das Brettspiel) von Fantasy Flight Games. Ich bin total vernarrt darin. <3


    Ich habe im Jahr 2018 angefangen, es zu zweit mit meinem Freund zu spielen und es ist grandios. Mittlerweile habe ich viele Euros in alle bestehenden Kampagnen (große Erweiterungen + Mythos-Packs) investiert und nicht bereut.


    Abgesehen von der Spielmechanik, die mir sehr zusagt (kooperatives Deckbuilding + Rollenspiel), gefällt mir die gelungene Thematik, die die Hilflosigkeit im Angesicht des kosmischen Horrors sehr gut herüberbringt:


    Man spielt einen Ermittler mit seinen Stärken und Schwächen, abgebildet durch seine Werte und den Karten im Deck, der in irgendeine unnatürliche Geschichte hinein verwickelt wird, und muss Hinweisen nachgehen mit dem Ziel, das ultimative Grauen letztendlich abzuwenden. Realistischerweise ist das sehr schwer, denn man ist letzten Endes nur ein Mensch, und das wird auch so in der Spielmechanik abgebildet. Oft ist es gar nicht klug das Grauen direkt zu bekämpfen, sondern abzuhauen.


    Entsprechend ist es auch recht schwierig, das Spiel zu "gewinnen", wobei es auch eine Definitionssache ist, was man damit meint. Das Beste, was wir mal erreicht haben, war es, in einer Paralleldimension von Yog-Sothoth und seinen Dienern vernichtet zu werden, aber immerhin noch das Dimensionstor zu unserer Welt zu schließen, bevor Yog-Sothoth dazu kam, hindurch zu treten, und somit unserer Welt den Wahnsinn (zumindest vorerst) zu ersparen. Überlebt haben wir aber bisher nur sehr selten eine Kampagne. Meistens unterliegen wir dem Grauen oder landen für immer hinter den Türen eines Irrenhauses. Aber das macht trotzdem Spaß, weil es so typisch lovecraftig ist. :)


    Was ich auch bemerkenswert finde, ist, wie unterschiedlich und passend sich die einzelnen Kampagnen spielen. Die Dunwich-Kampagne ist eher "abenteuerhaft" gestaltet, so wie es auch die zugrunde liegende Kurzgeschichte ist. Die Carcosa-Kampagne wiederum spielt mit dem unzuverlässigen Erzähler aus Chambers' Kurzgeschichten und man weiß als Spieler nie so wirklich, ob man da wirklich gerade Monster und Kultisten bekämpft, oder doch nur unschuldige Passanten, die nur im eigenen Wahn so monströs wirken. Die anderen Kampagnen spielen sich entsprechend auch dem Thema entsprechend ganz anders, obwohl alle auf dem gleichen Regelwerk basieren.


    Ich finde das Spiel einfach einzigartig und schön. Das Einzige, was dem meiner Meinung nach noch atmosphärisch nahe kommt, sind cthuloide Pen & Papers Rollenspiele. Man kann aber auch schon viel Rollenspiel in das Arkham Horror LCG reinstecken, wenn man denn will. Wir toben uns da gerne mal schauspielerisch aus. :D


    So, damit beende ich mal diese Ode an mein Lieblingsspiel, bevor das zum Roman ausartet. Ist wahrscheinlich schon jetzt so lang, dass das kaum jemand komplett durchlesen wird, also TL;DR: Das Arkham Horror LCG ist super. :)

    Das Buch wurde ja schon erwähnt ( Leuchtender Trapezoeder sei Dank) ;

    Kleine Korrektur: Ich habe Cthulhu's Kinder erwähnt, nicht Cthulhu's Schüler. ;)


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    Das Originalbuch "The Disciples of Cthulhu" wurde in diese beiden deutschen Büchlein gesplittet.


    In Cthulhu's Kinder, was ich habe, ist die von mir erwähnte wunderbare Kurzgeschichte "Und Dunkelheit ist mein Name" von Eddy C. Bertin drin.