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Lovecrafter Online - 001 - H. P. Lovecraft im Spiegel der deutschen Verlagslandschaft

Mehr als ein halbes Jahrhundert – so weit geht die Reise in die Zeit zurück, spürt man der Publikationsgeschichte H. P. Lovecrafts im deutschen Sprachraum nach. Von den ersten Übersetzungen der 1960er Jahre bis zum mittlerweile (fast) vollständig auf Deutsch vorliegenden Werk war der Autor durchgängig in der hiesigen Verlagslandschaft präsent; freilich in unterschiedlichen Gewichtungen. Dabei durchlebte er eine Wandlung vom Geheimtipp zum popkulturellen Phänomen. Insbesondere das für Hypes aller Art dankbare Internet hat hier eine entscheidende Rolle gespielt. An dieser Entwicklung haben auch zahlreiche schriftstellerische Weggefährten und Epigonen Lovecrafts mitgewirkt. Und alles, was während der letzten Jahrzehnte hierzulande im Dunstkreis des sogenannten Cthulhu-Mythos erschien, kam letztendlich wieder der Popularität seines Schöpfers zugute.
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Lovecrafter Online - 002 - Fresken, Funde und Fragmente: ​Die dLG und H.P Lovecraft beim 44. Internationalen Filmwochenende in Würzburg​

Der 27. Januar 2018 war ein bedeutender Termin für die Deutsche Lovecraft Gesellschaft und alle an Lovecraft Interessierten im deutschsprachigen Raum. Zum einen ehrte das Internationale Filmwochenende in Würzburg den Autor aus Providence mit einer Werkschau, die an besagtem Sonnabend ihren Höhepunkt mit der Weltpremiere von Sascha Alexander Renningers zweiter einschlägiger Arbeit Fragment 1890 finden sollte; zum anderen traf sich der lokale Stammtisch der dLG im Würzburger Hofbräu. Da beide Ereignisse über Franken hinaus ihre Strahlkraft entfalten konnten, reisten auch Gäste aus Bayern und entlegeneren Teilen der Republik an, um beide Veranstaltungen zusammen zu führen.​
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Lovecrafter Online - 003 - So viel Leben oder: Lovecraft unchained

Lange war sie verlagsseitig angekündigt, Verschiebungen mussten in Kauf genommen werden, nun liegt sie endlich vor: die erste deutsche Übersetzung von S. T. Joshis epochemachender, zweibändiger Lovecraft-Biographie I Am Providence. Der erste Band ist seit dem späten Herbst 2017 lieferbar beim Berliner Kleinverlag Golkonda, übersetzt von Andreas Fliedner, Band 2 soll zeitnah folgen. Verschiedentlich ist die Frage gestellt worden, ob eine derart voluminöse Arbeit gelesen werden müsse (der erste übersetzte Band umfasst inklusive Anhang reichlich über 700 Seiten) und ob mit älteren Studien nicht alles gesagt sei. Auch der Biograph selbst ist alles andere als unumstritten. Und überhaupt, was rechtfertigt an H. P. Lovecrafts Leben und Werk eigentlich einen solchen Aufwand? Diesen Fragen soll hier in kritischer Würdigung der Arbeit Golkondas sowie verschiedener Herangehensweisen und Standpunkte nachgegangen werden.
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Lovecrafter Online - 006 - Gesichter der Gesellschaft: Schatzmeister Christian Heißler

In der Reihe Gesichter der Gesellschaft wollen wir uns, den Verein, die Deutsche Lovecraft Gesellschaft e. V. vorstellen. Ein Verein lebt von Beteiligung und die geschieht durch Menschen, die sich engagieren und mit Elan bei der Sache sind. Wir wollen dem Rechnung tragen und der bundesweiten Vereinsstruktur Gesicht und Profil geben. In unregelmäßigen Abständen werden wir an dieser Stelle Personen vorstellen, die in irgendeiner Art und Weise für die dLG arbeiten und wirken.
Den Anfang macht Schatzmeister Christian Heißler.
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Lovecrafter Online - 008 - Drygolstadt: Idyllischer Ort im alten Ostpreußen

Im Juni dieses Jahres erblickte mit „Drygolstadt – Idyllischer Ort im alten Ostpreußen“ erstmals ein inoffizielles Quellenbuch für das Pen&Paper-Rollenspiel Call of Cthulhu, welches hierzulande als H. P. Lovecrafts Cthulhu bei Pegasus Spiele erscheint, aus meiner Feder das Licht der digitalen Welt. Damit ist für mich ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen. Seit jeher bin ich ein Fan von Ortsbeschreibungen, wie beispielsweise Havena (Das Schwarze Auge) oder Corrinis (MIDGARD – Das Fantasy-Rollenspiel). Und genau so eine Ortsbeschreibung wollte ich schon immer für Call of Cthulhu haben. Doch meine Ortsbeschreibung sollte nicht irgendwo verortet sein, sondern im Deutschland der 1920er Jahre, sprich: in der Weimarer Republik.
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Lovecrafter Online - 009 - Das Grauen auf dem Jagdschloss

„... das seltsame Tier aus den unergründlichen Tiefen der Höhle war – oder war es einst gewesen – ein MENSCH!!!“. Als Vorleser Dirk Heinrich mit dem Höhepunkt von H. P. Lovecrafts früher Suggestion Das Tier in der Höhle den Abend des 19. Oktobers beschloss, beherrschte angespannte Ruhe den Marstall des Jagdschlosses in der südniedersächsischen Stadt Springe. Rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörer hatten den Weg zu den Gänsehautmomenten in der Region Hannover an einem herbstlichen Freitag gefunden.
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Webseitenumstellung abgeschlossen

Nun ging es dann doch einigermaßen schnell: die Webseite der dLG läuft nun komplett unter der neuen Software WoltLab und alle Inhalte der alten Seite sind übertragen worden. Darüber hinaus konnte auch ein Artikelsystem eingebunden werden, dass das alte Lovecrafter Online Format wiederbelebt. Die Seiten wurden insgesamt ein wenig aufgeräumt und neu angeordnet. Damit sind wir natürlich nicht am Ende der Arbeiten, aber der große Sprung ist geschafft.
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